Hier finden Sie Informationen zu den LEADER-Projekten in der Region:

 

 

Aktuelle Ausschreibungen

Alle LEADER-Projekte im Landkreis Neu-Ulm

Radrundtouren

Daten & Fakten

Träger:

Landkreis Neu-Ulm

LAG:

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten:

65.000 €

beantragte Förderung:

32.500 €

Eigenanteil:

32.500 €

Projektgebiet:

gesamter Landkreis Neu-Ulm

Umsetzung durch:

Landkreis Neu-Ulm

Partner:

ADFC, Kommunen

voraussichtliche Laufzeit:

2016

LES Handlungsziele:

HZ 2.1.1; HZ 2.1.2

Hintergrund:

Radfahren erfreut sich als Freizeitbeschäftigung immer größerer Beliebtheit. Die Angebote für Radfahrer im Landkreis Neu-Ulm sind jedoch veraltet, sodass das Potenzial des Radtourismus nicht voll ausgeschöpft werden kann. In einem ersten Schritt wurde 2014 - 2015 das Beschilderungskonzept im Landkreis erneuert und Streckenführungen aktualisiert. Nun soll mit den "Radrundtouren" ein qualitativ hochwertiges Rad-Leitprodukt geschaffen werden, das sowohl Einheimische wie Touristen für das Radfahren im Landkreis Neu-Ulm begeistert. Zwar gab es die "Radrundtouren" bereits, doch durch die neue Beschilderung stimmt die Streckenführung nicht mehr. Zudem sollen die neuen Rundtouren an die gewandelten Bedürfnisse der Radfahrer angepasst sein. So soll es neben Rastplätzen und Infotafeln auch E-Bike Ladestationen entlang der Routen geben.

Projektziele:

Das Hauptziel des Projekts ist die Schaffung eines qualitativ hochwertigen Rad-Leitprodukts, das den gewandelten Bedürfnissen der Radfahrer angepasst ist (E-Bikes, digitale Radkarte). Damit soll der Radtourismus im Landkreis Neu-Ulm gestärkt werden und die Region als Top-Radregion bekannt werden. Damit das Projekt auch nachhaltig hochwertig bleibt, wird eine enge Zusammenarbeit mit dem ADFC stattfinden.

Konkrete Maßnahmen:

- Konzeption und Anlage von 6 Rundtouren durch den Landkreis

- Beschilderung der Touren mit Einhängeschildern

- Datenaufbereitung und Digitalisierung

- Layout, Druck der Radkarte

- Bau von Rastplätzen und Informationstafeln sowie E-Bike Ladestationen entlang der Routen

Status:

Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn, Umsetzung läuft

Meditationsgarten beim Kloster Roggenburg

Daten & Fakten

Träger:                               

Prämonstratenser Kloster Roggenburg

LAG:

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten:

213.355 €

beantragte Förderung:

106.000 €

Eigenanteil:

107.355 €

Projektgebiet:

Roggenburg

Umsetzung durch:

Träger

Partner:

Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur

Gemeinde Roggenburg

Walderlebniszentrum Roggenburg

Bund Naturschutz - Kreisgruppe Neu-Ulm

LBV

Landesverband Bayerischer Imker e.V. - Kreisverband Neu-Ulm

Dehner GmbH & Co. KG

Helix Pflanzen GmbH

Gardena Deutschland GmbH

Kloster Roggenburg Gastronomie- und Dienstleistung GmbH

voraussichtliche Laufzeit:

2016 - 2017

LES Handlungsziele:

HZ 1.1.1

HZ 2.1.1, 2.1.2, 2.1.3, 2.2.1, 2.2.2, 2.3.1

HZ 3.1.3

HZ 4.1.2, 4.3.1

 

Hintergrund:

Das Kloster Roggenburg ist eines der touristischen Highlights im Landkreis Neu-Ulm. Besonders schön ist der barrocke Terrassengarten. Bislang ist der untere Teil der Gärten nicht barrierefrei erreichbar.

Ein Teil des unteren Terrassengartens, der im Moment als Streuobstwiese angelegt ist, soll nun zu einem Meditationsgarten mit einem Efeu-Labyrinth aufgewertet werden. Dieser Labyrinth-Garten soll die klösterliche Spiritualität „Auf dem Weg zur Mitte - zu Gott“ symbolisch und gestalterisch hervorheben. Er soll Menschen einladen zu sich zu finden, Raum für Ruhe und Besinnung geben, ein Ort für Meditation und Einkehr sein, oder bei gestalteten Angeboten in der christlichen Erziehung (z. B. Kinderkreuzweg) mitgenutzt werden. Der Meditationsgarten soll in diesem Zuge barrierefreie Zugänge erhalten. Befestigte Wege für Rollstuhl-fahrer, Senioren und Kinderwägen sollen alle Besucher zum „Lustwandeln“ einladen. Ein mehrsprachiges Schilder-/Leitsystem mit Informationstafeln soll aufgebaut werden.

Konkrete Maßnahmen im Projekt:

- Neuanlage eines Meditationsgartens mit einem Efeu-Labyrinth im unteren Terrassengarten, der diesen zusätzlich nochmals aufwertet. Dieser Gartenteil soll Ruhezonen schaffen und Raum für Erholung oder Gespräche.

- Die Gartenanlage soll barrierearm werden, sodass alle Menschen – insbesondere Familien, Senioren und behinderte Menschen, diesen nutzen und erleben können.

- Informations-, Schau- und Lehrtafeln zur Klostergeschichte und den Pflanzen im Garten und um das Kloster stellen für Besucher jederzeit eine frei zugängliche Informationsquelle dar. Als innovativer Ansatz sollen mit Hilfe von QR-Codes Verlinkungen zur Homepage hergestellt werden können. Hier können dann weitere detaillierte Informationen abgerufen werden. Die Grundinformationen zum Kloster, zur Klosteranlage und den Gärten sollen auch mehrsprachig (Englisch, Niederländisch, Französisch) angeboten werden.

- Zur ressourcenschonenden Bewässerung soll eine gesteuerte Regenwassernutzungsanlage eingebaut werden.

- Durch die Ausbildung von Gästeführern soll eine pädagogisch und inhaltlich wertvolle Wissensvermittlung zu Themen der Klostergeschichte und Pflanzenkunde gewährleistet werden.

- Internetpräsenz, Plakate, Flyer und eine Broschüre tragen dazu bei, die Gartenanlage und das pädagogische Begleitprogramm bekannt zu machen. Vernetzung / Verlinkung mit Maßnahmen Kloster-land.Bayern, Donautal Aktiv und den Donauklöstern.

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

Streuobsterfassung in Nordschwaben

Daten & Fakten

Träger:

LAG Monheimer Alb - Altmühl Jura

Einzel- / Kooperationsprojekt:

Kooperationsprojekt

Beteiligte LAGen

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Monheimer Alb – Altmühljura

Wittelsbacher Land

Begegnungsland Lech-Wertach

REAL West

Kosten:

200.000 €

beantragte Förderung:

120.000 € (verteilt auf die 4 LAGen)

Eigenanteil:

80.000 € (verteilt auf die 4 Partner Landkreise)

Projektgebiet:

Gebiet der LAG Monheimer Alb – Altmühljura mit  dem kompletten Landkreis Donau Ries, sowie die Landkreise Neu-Ulm, Aichach-Friedberg und Augsburg

Umsetzung durch:

Fachbüro für Obstbau / Pomologie unter Leitung von Hans Thomas Bosch

Partner:

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Versuchsstation für Obstbau Schlachters

Vertreter der Landkreise Donau-Ries, Neu-Ulm, Aichach-Friedberg, Augsburg

teilnehmende Kommunen

Obst- und Gartenbauvereine

Gartenfachberater

Baumschulen usw.

voraussichtliche Laufzeit:

2016 - 2020

LES Handlungsziele:

HZ 4.3.1; HZ 2.2.2

 

Hintergrund:

Bereits in der vergangenen Förderperiode gab es im schwäbischen Raum zwei Projekte zur Streuobsterfassung: eines im Allgäu und eines in Nordschwaben. In Nordschwaben wurde zwischen 2013 und 2014 im Gebiet der LAGen „Schwäbisches Donautal“ und „ReAL West“ kartiert. Das Gebiet umfasste die Landkreise Günzburg, Dillingen, Augsburg  und die Gemeinde Elchingen aufgrund ihrer Mitgliedschaft im Verein Donautal Aktiv. Auch die dem Donautal angrenzenden Gemeinden im Alb-Donau-Kreis und im Landkreis Heidenheim wurden mit erfasst. Bereits in diesem Projekt wurde die Ausdehnung der Erfassung und Kartierung alter regionaltypischer Streuobstsorten auf den gesamten nordschwäbischen Raum vorgesehen.

Doch warum ist es überhaupt wichtig, alte, regionstypische Apfel- und Birnensorten zu erfassen?

Die Vielfalt an Apfel- und Birnensorten nimmt stetig ab. Vor allem alte, regionaltypische Sorten findet man kaum mehr, hauptsächlich deswegen, weil Baumschulen sie nicht mehr zum Verkauf anbieten und Baumbesitzer oftmals nicht mehr wissen, welche Apfel- oder/und Birnensorte sie im Garten stehen haben. So kommt es, dass es häufig nur noch wenige und dann meist überaltete Bäume alter Sorten gibt.

Dabei sind es oft die alten Sorten, die besondere Eigenschaften und damit einen besonderen Nutzen beispielsweise für Saft, Most, Brennen oder Dörren aufweisen. Auch sind die alten Sorten häufig besonders gut an die natürlichen Gegebenheiten der Region (Klima, Boden, etc.) angepasst.

Der Erhalt einer möglichst hohen Sortenvielfalt ist auch für die Forschung wichtig, denn die genetische Vielfalt der alten Sorten ist sowohl für Züchter neuer widerstandsfähiger Sorten als auch als Genpool von Resistenzen gegen neue Erreger  von Pflanzenkrankheiten interessant.

Bei der vorangegangenen Erfassung wurden 198 Apfel- und Birnensorten erfasst. Davon wurden 32% der Apfel- und 29% der Birnensorten als gefährdet eingestuft. Allein im Landkreis Neu-Ulm sind bereist jetzt vier regionale Streuobstsorten bekannt, die vom Aussterben bedroht sind: Pfaffenhofer Schmelzling (Apfel), Beyerapfel, Weißenhorner Birne und Pfahlinger (Apfel).

Es gibt also einen akuten Handlungsbedarf, in einem ersten Schritt, alte regionaltypische Apfel- und Birnensorten in der Region zu finden, und deren Standorte zu kartieren. Damit soll auch ein Stück Heimat- und Kulturgeschichte der Region erhalten werden.

Konkrete Maßnahmen im Projekt:

 

- Erfassen und dokumentieren von seltenen, regionaltypischen alten Apfel- und Birnensorten

 - Information der Öffentlichkeit durch Auftaktveranstaltung(en), Presse, Radio- und TV-Berichte

 - Entwurf und Druck eines vierseitigen Infoflyers zu Projektbeginn

 

 - Konzeption und Bereitstellung weiterer Medien zur Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Roll-Up, Poster, Power-Point Präsentation, Rundbrief, o.ä.)

 - Tätigkeitsbericht 2016 zum Stand des Erhebungsumfangs und Verlauf der Erfassung; erste Erfassungsergebnisse (ca. 10 Seiten DIN A4); Abgabetermin Januar 2017

 - Bereitstellung der Erfassungsergebnisse

   - in Form eines gedruckten Berichts zum Ende des Projektzeitraums (mind. 60 Seiten DIN A4, Auflage 25 Stück). Darstellung der Ergebnisse in Fließtext, als Tabellen und Grafiken;

   - digital in Luftbildern als shape-Dateien (Dateiformat, das von GIS-Programmen genutzt wird)

   - digital als Datenbank in Access und Excel (Standortkoordinaten der kartieren Bäume als Rechts- und Hochwert; Charakterisierung aller erfasster Sorten nach Verwendung, Häufigkeit, Verbreitung und Gefährdung zur Beurteilung ihrer Erhaltungswürdigkeit. Die Charakterisierung erfolgt entsprechend den methodischen Grundlagen, wie sie von der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau definiert sind.

 - Aufnahme von max. 10 ausgewählten regionaltypischen Apfel- und Birnensorten in den bestehenden Erhaltungsgarten der Versuchsstation für Obstbau in Schlachters (Kreis Lindau)

 - Projektkonzeption für Folge- und Anschlussprojekte (z.B. Aufbau eines Pflanz- und Schaugartens, Fortführung und Ausdehnung der Erfassungsarbeiten, Erhalt und Vermehrung der gefundenen Sorten, etc.).

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

Kinderfeuerwehr Spiel- und Übungsgelände

Daten & Fakten

Träger:                               

Dorfgemeinschaft Nordholz e.V.

Einzel- / Kooperationsprojekt:

Einzelprojekt

Beteiligte LAGen

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten:

101.209,50 €

beantragte Förderung:

49.750, 00 €

Eigenanteil:

51.459,50 €

Projektgebiet:

Marktgemeinde Buch, Ortsteil Nordholz

Umsetzung durch:

Träger

Partner:

Gemeinde Buch

voraussichtliche Laufzeit:

2016 - 2018

LES Handlungsziele:

HZ 1.1.1 / 4.3.1

Hintergrund:

Nordholz ist ein kleiner Ort in der Gemeinde Buch. Zusammen mit Ebersbach kommt Nordholz auf ca. 220 Einwohner. Davon sind ca. 38 bei der Feuerwehr engagiert, dies schließt die Jugendfeuerwehr mit ein. Nordholz hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft, die ein reges Vereinsleben ermöglicht und so die Lebensqualität im Dorf fördert.

Zu diesen aktiven Vereinen gehört auch insbesondere die Jugendfeuerwehr, die sehr gut etabliert ist. Damit hier der Nachwuchs nicht ausgeht soll zudem eine Kinderfeuerwehr aufgebaut werden.

Zu einer langfristigen Sicherung des Vereinsnachwuchses, insbesondere bei der Feuerwehr, ist es wichtig, dass Nordholz ein attraktiver Wohnort für junge Familien ist. Doch gerade das Angebot für Familien ist in Nordholz begrenzt. Es fehlt an einem Spielplatz, einen Treffpunkt für Kinder, Eltern und Großeltern. Gleichzeitig ist das Interesse an einer Kinderfeuerwehr, als einem weiteren attraktiven Angebot für Familien, sehr groß.

Konkrete Maßnahmen im Projekt:

- Bau und Anlage des Kinderfeuerwehrspielplatzes

     - Spielgerät in Form eines Feuerwehrfahrzeugs

     - weitere Elemente: Sandsäcke, Wassergraben, bestehender Brunnen soll integriert werden

- Anbau an das Gerätehaus der Feuerwehr mit Kinderfeuerwehreinsatzzentrale im 1. OG und Mehrzweckraum im EG

     - neue Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr

     - Ausstattung der Kinderfeuerwehreinsatzzentrale

     - Rutschstange zum Spielplatz

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

Illertisser Aromakultur

Daten & Fakten

Träger:                               

Stiftung Gartenkultur

Einzel- / Kooperationsprojekt:

Einzelprojekt

beteiligte LAGen

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten:

137.574,71 €

beantragte Förderung:

65.392,40 €

Eigenanteil:

72.182,31 €

Projektgebiet:

Stadt Illertissen, Gärtnerei Gaissmayer

Umsetzung durch:

Träger

Partner:

Rottaler Aromaöle (Georg Effner)

voraussichtliche Laufzeit:

2017 - 2018

LES Handlungsziele:

HZ 2.1.2 / 2.1.3 / 2.3.1 / 2.3.2

Hintergrund:

Das Projekt "Illertisser Aromakultur" schafft die investive Grundlage für einen wichtigen Arbeitsbereich der Stiftuung Gartenkultur  und etabliert das entsprechende Arbeitsfeld durch Bildungsmaßnahmen und Produktentwicklung mit dem Schwerpunkt: Ätherische Öle – Herstellung und Anwendung

Ätherische Öle begegnen uns heute in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Wir finden sie als Aromastoffe in Lebensmitteln und Getränken und als Wirkstoffe in Naturheilmitteln. Diese  flüchtigen, duftenden Stoffgemische gehören zu den wichtigsten Inhaltsstoffen unserer Heil- und Gewürzpflanzen und werden wegen ihrer pharmazeutisch bedeutsamen Eigenschaften in vielen Arzneimitteln eingesetzt. In der Pflege gilt die Aromatherapie als hilfreiche komplementäre Therapieform und ist mittlerweile auch im klinischen Bereich durchaus etabliert.

Zum Projekt gehört die Das Projekt „Illertisser Aromakultur“ schafft die investive Grundlage für einen wichtigen Arbeitsbereich der Stiftuung Gartenkultur  und etabliert das entsprechende Arbeitsfeld durch Bildungsmaßnahmen und Produktentwicklung mit dem Schwerpunkt:
Ätherische Öle – Herstellung und Anwendung

Ätherische Öle begegnen uns heute in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Wir finden sie als Aromastoffe in Lebensmitteln und Getränken und als Wirkstoffe in Naturheilmitteln. Diese  flüchtigen, duftenden Stoffgemische gehören zu den wichtigsten Inhaltsstoffen unserer Heil- und Gewürzpflanzen und werden wegen ihrer pharmazeutisch bedeutsamen Eigenschaften in vielen Arzneimitteln eingesetzt. In der Pflege gilt die Aromatherapie als hilfreiche komplementäre Therapieform und ist mittlerweile auch im klinischen Bereich durchaus etabliert.
Zum Projekt gehört die Vernetzung mit themenrelevanten Projekten des Landkreises Neu-Ulm und der umliegenden Region

Konkrete Maßnahmen im Projekt:

- Bau einer Duftwerkstatt mit Glasdestille zur anschaulichen Herstellung von Aromaölen

- Anlagen passender Gärten mit den entsprechenden Duftpflanzen wie Rose, Tee, Hopfen, etc.

- Vermittlung von Wissen rund um die Themen Aromatherapie, Kräuter und Gewürze

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

3D-Bienenkino

Daten & Fakten

Träger:

Landkreis Neu-Ulm

LAG:

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten:

32.656,15 €

Förderung:

16.264,11 €

Eigenanteil:

16.392,04 €

Projektgebiet:

Bayerisches Bienenmuseum Illertissen

Umsetzung durch:

Landkreis Neu-Ulm

Voraussichtliche Laufzeit:

2017

LES Handlungsziele:

HZ 2.1.2 / 2.1.3 / 2.2.1 / 4.3.1

 

Hintergrund:

Die inhaltlich aktualisierte und ausstellungstechnisch moderne Dauerausstellung des neuen Bayerischen Bienenmuseums Illertissen fordert auch neue, zeitgemäße Wege der Besucherinformation. In der Ausstellung gibt es für Einzelbesucher zwei kleinere Filmstationen und eine Mitmach-Station. Eine in der Gruppe erlebbare Information über das Medium „Film“ ist wegen der offenen Räume und aus Platzgründen in der Dauerausstellung nicht möglich. In Anbetracht der mehrfachen filmischen Auseinandersetzung verschiedener Filmemacher mit der Biene und dem Problem des Bienensterbens im Besonderen ist allein schon ein Museums-Kino förderlich, ein 3D-Kino für ein Museum eine absolute Seltenheit.

Mit dem 3D-Bienenkino wird ein weiteres Museumshighlight im Landkreis Neu-Ulm entstehen, das den Landkreis als kulturtouristischen Ort weiter bekannt macht.

Projektziele:

- Der 3D-Film soll auch jüngere Generationen anziehen.

- Der pädagogische Anspruch des Films kann durch den Effekt der modernen, lebensnahen 3D-Auflösung verstärkt werden.

- Das Leben der Bienen und die damit verbundene Problematik des Bienensterbens wird bei einem 3D-Film noch eindringlicher und erfahrbarer; die Welt der Honigbiene für den Besucher sprichwörtlich zum Greifen nah.

- Die faszinierenden Bilder und die kurzweiligen informativen Kommentare sollen die Begeisterung an der Biene fördern.

- Mittels Kino sind auch außerhalb des Museumsbetriebs Veranstaltungen wie Filmvorführungen oder Vorträge in Verbindung mit dem Film möglich.

- das Projekt unterstützt das Museumsmotto: lebendig, lehrreich und lebensnah

Konkrete Maßnahmen:

Der vorhandene Film titelt: „Die Honigbiene – Das Leben ist kein Honigschlecken“. Der 3D-Bienenfilm wurde von Regisseur und Filmemacher Franz Miller aus Leutkirch im Allgäu aus eigenem Interesse zusammen mit Natur-, Bienen- und 3D - begeisterten Fachleuten ohne Auftrag über einen Zeitraum von fast zwei Jahren erstellt. Der Film wird kommentiert von einem professionellen Sprecher.

- Finanzierung der Filmrechte

- Anschaffung der Hardware wie 3D-fähiger – Computer, zwei digitale Projektoren, 3D-Brillen etc.

- Montage der Hardware

- Raumausstattung: Leinwand, Stühle

- Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Plakate, Anzeigen schalten)

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

Kinderstadtplan Neu-Ulm

Daten & Fakten

Träger:

Stadt Neu-Ulm

LAG:

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten (brutto):

11.597,20 €

Kosten (netto)

9745,55 €

Förderung (50% der förderfähigen Bruttokosten):

5.798,60 €

Eigenanteil (brutto):

5.798,60 €

Projektgebiet:

Stadt Neu-Ulm, Stadtteile Wiley / Ludwigsfeld

Umsetzung durch:

Träger

voraussichtliche Laufzeit:

2017 - 2018

LES Handlungsziele:

HZ 2.1.3 / 2.2.2 / 4.1.1 / 4.2.3

Hintergrund:

Die Stadt Neu-Ulm ist große Kreisstadt im Landkreis Neu-Ulm. Sie gehört zu den Regionen mit wachsenden Bevölkerungs- und Kinderzahlen und bietet ein vielfältiges Angebot für Kinder. Um die kinder- und familienfreundlichen Strukturen Neu-Ulms zu stärken gilt es, die Angebote kontinuierlich zu fördern und bekannt zu machen.

Im Jahr 2015 wurde bereits ein Kinderstadtplan für den Innenstadtbereich Neu-Ulms erstellt. Die Planerstellung wurde aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ bezuschusst. Der Plan liegt an öffentlichen Stellen aus und ist auf sehr positive Resonanz gestoßen. Es wurde vermehrt der Wunsch an die Stadt herangetragen, einen Kinderstadtplan für weitere Quartiere zu erstellen.

Projektziele:

Zielsetzung des Vorhabens ist es, Kinder aktiv zu beteiligen und sie über relevante Angebote zu informieren. Der Kinderstadtplan ist speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgelegt und wird in einem kindgerechten Format mit ansprechender und verständlicher Grafik aufbereitet. Er wird unter dem Aspekt der Kinder- und Familienfreundlichkeit entwickelt und soll eine Sammlung aller für Kinder relevanten Angebote und Aktivitäten beinhalten. Weitere Ziele sind:

- Profilierung Neu-Ulms als Stadt mit attraktiven Angeboten für Kinder und Familien

- Marketing für Neu-Ulm als familientouristischer Anziehungspunkt

- Förderung des Dialogs zwischen Kommune und Kindern durch Partizipation

- Erschließung und Nutzung des Wissens von Kindern in stadtplanerischen Zusammenhängen

- Schaffung eines innovativen Beteiligungsformats für Kinder

Konkrete Maßnahmen:

- Durchführung von Beteiligungsveranstaltungen mit Neu-Ulmer Grundschülern (Projektvorstellung in den Klassen, Stadtteilrundgang, Nachbereitung)

- Erarbeitung und Druck Kinderstadtplan (Auflage 2.000 Stück)

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

Flusslandschaften in Schwaben - Donau erleben! und Wertach erleben!

Daten und Fakten

Träger:

Bayerische Elektrizitätswerke (BEW) GmbH

LAGen:

Schwäbisches Donautal

Begegnungsland Lech-Wertach

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten (brutto):

818.352,35 €

Kosten (netto)

687.691,05 €

Förderung (60% der förderfähigen Nettokosten):

415.614,63 € (gesamt)

119.658,24 € (Anteil LAG)

Eigenanteil (brutto):

402.737,72 €

Projektgebiet:

Donau in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburgund Dillingen sowie die Wertach im Landkreis Augsburg

Umsetzung durch:

Träger

voraussichtliche Laufzeit:

2017 - 2020

LES Handlungsziele:

HZ 2.1.1 / 5.4

Hintergrund:

Mit der Regulierung der Flüsse Donau und Wertach im 19. Jahrhundert verfolgte man in erster Linie wirtschaftliche Interessen und zielte auf Landgewinnung und einen verbesserten Hochwasserschutz ab. Die Begradigungen hatten langfristig jedoch zur Folge, dass sich die Flüsse zunehmend eintieften und damit auch die Ufer steiler wurden.

Dies hatte Folgen für Mensch und Ökologie am Fluss. Der Zugang zu den Flüssen wurde für den Menschen erschwert bzw. war nicht mehr möglich. Auch war es nicht gewünscht, dass der Mensch den Fluss zur Naherholung nutzte.

Die Ökologie litt, bzw. leidet noch immer unter dem Verschwinden von Lebensräumen, beispielsweise in Flachwasserzonen.

Mittlerweile wurde erkannt, dass die Flüsse mehr erfüllen können, als rein wirtschaftliche Interessen. So arbeiten nun Wasserkraftwerksbetreiber, Kommunen und weitere Akteure an den Flüssen zusammen, um vergangene "Fehler" zu beseitigen und die Situation an den Gewässern zu verbessern.

Projektziele:

Ziel des Projektes ist es nun, der Donau und der Wertach mehr Raum zu geben und somit die Gewässerstruktur zu verbessern. Die Flüsse sollen für die Menschen wieder zugänglichgemacht und die Gewässer gleichzeitig ökologisch aufgewertet werden.

Konkrete Maßnahmen:

Das gesamte Projekt ist modular aufgebaut, das heißt, die Städte und Gemeinden haben gemeinsam mit der BEW Maßnahmen besprochen und priorisiert. Dabei ist keine Maßnahme von der anderen abhängig, jede Kommune soll im Rahmen des Projekts das verwirklichen, was sie leisten kann und möchte sowie das, was für sie Sinn macht. Folgende Module sind in den einzelnen Städten und Gemeinden vorgesehen:

Stadt Neu-Ulm: naturnahe Ufergestaltung im Bereich Herbelhölzle

Gemeinde Elchingen: Lehrpfad

Stadt Leipheim:

-  flussbegleitender Donauradwanderweg inkl. Rampenbauwerk für Auffahrt auf Uferdamm

- Ufertreppe mit naturnahem Ufer 

Stadt Günzburg:

- Uferaufweitung mit Treppenzugang (Naumündung)

- Dammauffahrt und Neubau Radweg

Stadt Lauingen:

-  Uferaufweitung mit naturnahem Ufer

-  naturnahes Ufer mit Rückverlegung der Uferwege

 Stadt Höchstädt:

- naturnahes Ufer mit Bootsanlegestelle

- Studie Brücke

Gemeinden Hiltenfingen, Großaitingen, Bobingen, Schwabmünchen und Wehringen:

-  naturnahes Ufer mit Bootsanlegestelle

Infrastrukturmaßnahmen im gesamten Projektgebiet:

-  Informationstafeln, Beschilderung, etc.

-  wo nötig, Wegebau (insbesondere Leipheim und Günzburg)

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

Qualitätsmanagement DonauTäler

Daten & Fakten

Träger:

Regionalmarketing Günzburg GbR- Wirtschaft und Tourismus

LAGen:

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten (brutto):

69.819,83 €

Kosten (netto)

63.022,80 €

Förderung (60% der förderfähigen Nettokosten):

36.403.,86 € (gesamt)

1.820,18 € (Anteil LAG)

Eigenanteil (brutto):

33.416.15 €

Projektgebiet:

Premiumradweg DonauTäler

Umsetzung durch:

Träger und Projektgruppe

voraussichtliche Laufzeit:

2018

LES Handlungsziele:

HZ 2.1.1 / 2.1.2 / 5.4

 

Hintergrund:

2016 wurde im Rahmen eines chance.natur-Projektes der Radrundweg DonauTäler in Kooperation des Projektträgers Donautal Aktiv mit den Projektpartnern, den Landkreisen Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm, sowie dem Landkreis Heidenheim und der Stadt Langenau umgesetzt.

Das Projekt beinhaltete folgende Maßnahmen:

- Streckenentwurf und Beschilderung

- Streckenbewertung mit Auflistung von Gefahrenstellen und Übersicht der Verbesserungsmöglichkeiten bzgl. Streckenbelag

- Zertifizierung durch den ADFC für drei Jahre mit ****-Sternen

- Erstellung eines Radkarten-Sets

Landingpage www.donautaeler.com mit Verknüpfung zum Tourenportal (Sehenswürdigkeiten und Abieter)

Problemstellung und Handlungsbedarf:

Nach der erfolgreichen 4-Sterne Zertifizierung des Premiumradweges DonauTäler soll nun in einem weiteren Schritt an der Qualitätsverbesserung des Premiumradweges und des bestehenden Radwegenetzes gearbeitet werden. Das geplante Projektmanagement wird anhand der vom ADFC ermittelten Mängelliste des DonauTäler ein Konzept erstellen, in dem mit den Kommunen verschiedene Möglichkeiten und Einzelmaßnahmen zur Verbesserung am DonauTäler und dem damit verbundenen Radwegenetz erarbeitet werden. Neben der konzeptionellen Arbeit sollen in dieser ersten Phase an zwei bis drei Beispielprojekten, in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kommune, die Maßnahmen verdeutlicht und als Startprojekte initiiert werden.

Das Projekt soll als Kooperationsprojekt der LAGen Schwäbisches Donautal, Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm und der LEADER-Brenzregion angelegt werden. Die Arbeit an der Qualität der Radwege ist für eine Radregion enorm wichtig.

Vier**** Sterne zu bekommen ist einfacher, als vier ****Sterne zu halten!

Projektziele:

Sicherung der erneuten Zertifizierung des DonauTäler mit mind. 4-Sternen 2019

Vertiefung der Zusammenarbeit der beteiligten Landkreise und Partner

bessere Einbindung der Kommunen, Gastronomen und Beherbergungsbetriebe entlang des DonauTäler in das Projekt

Konkrete Maßnahmen:

Projektmanagement (Konzepterstellung zur Mängelbeseitigung und Gefahrenstellenabbau sowie Untersuchung der Möglichkeit buchbare Pauschalen am DonauTäler anzubieten (Gepäcktransport, Übernachtung, …), Koordination und Steuerung des Projekts und des Zusammenwirkens aller Projektbeteiligten, projektbezogen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektcontrolling, …)

- Ortsnamensschilder entlang der Fahrradwege zur Verbesserung der regionalen Wahrnehmung

- Umleitungsschilder mit Klebe-Richtungspfeilen

- Weiterentwicklung und Überarbeitung Radkarten-Set DonauTäler:

- Überarbeitung Episodenkarten (Maßstab, Steigungen, Kilometrierung, Papierstärke, Kunststoffeinband, …)

- Übersichtskarte

- etc.

Schulungsveranstaltung Kommunen und Bauhöfe zum Thema „Radwegebau und -pflege“

Im weiteren Verlauf des Projekts (eigener Projektantrag)  soll dann vor allem unter stärkerem Einbezug von Kommunen, Gastronomen und Übernachtungsanbietern entlang des DonauTälers die Verbesserung der Infrastruktur entlang des Radwegs angegangen werden. Dazu wird eine Liste möglicher Ausgestaltungselemente erstellt. Die Kommunen und Anbieter entlang des Wegs können dann entscheiden, ob und wenn ja welche Elemente sie umsetzen wollen. Zu diesen Elementen könnten gehören:

- Radabstellanlagen

- Komposttoiletten am Fahrradweg

- Neuanlage oder Verbesserung vorhandener Rastplätze mit Ausstattungselementen

- Panoramaliegen / Panoramaschaukeln, Ruhestationen an Aussichtspunkten

- Automaten mit Fahrrad-Reparatur Sets

- Installation von E-Bike Ladestationen

- Regio-Mat (Kühlautomat mit regionalen Produkten für eine radlerfreundliche Brotzeit)

- W-LAN Hotspots

- Trinkwasserentnahmestellen

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

Machbarkeitsstudie Spazierwege

Daten & Fakten

Träger:

Donautal Aktiv e.V.

LAG:

Schwäbisches Donautal und Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten (brutto):

14.047,95 €

Kosten (netto)

11.378,84 €

Förderung (60% der förderfähigen Bruttokosten):

7.083 € (3.541,50 € pro LAG)

Eigenanteil (brutto):

6.964,95 €

Projektgebiet:

Roggenburger Forst + Anrainerkommunen

Umsetzung durch:

Fachbüro

voraussichtliche Laufzeit:

2017

LES Handlungsziele:

HZ 2.1.2 / 2.2.2 / 2.3 / 5.4

 

Hintergrund:

Im Forstbetrieb Weißenhorn der Bayerischen Staatsforsten haben sich die Anfragen von Städten, Gemeinden und Privatleuten gemehrt, die im Roggenburger Forst Spazierwege ausweisen und beschildern wollen. Denn die Nachfrage nach Spazierwegen ist groß: mehr als 90% der Deutschen gehen regelmäßig spazieren. Hoteliers und Kommunen beklagen nun, dass es zwar Wege in den Roggenburger Forst hinein gibt, aber es durch die mangelnde Beschilderung nicht immer klar ist, wo man wieder heraus kommt. Gerade für Spaziergänger und Wanderer von außerhalb ist diese Situation nicht zufriedenstellend.

Problemstellung und Handlungsbedarf

Für eine dauerhafte Lösung wird ein Gesamtkonzept benötigt, in das zum einen alle Interessenten ihre Vorstellungen einbringen können und das zum anderen zusammenhängende Wegstrecken erfasst und die beste Streckenführung findet. Dadurch, dass es im Projektgebiet noch kein einheitlich und durchgehend ausgeschildertes Spazierwegenetz gibt, bietet sich nun die Gelegenheit, ein qualitativ hochwertiges Spazierwegenetz von Grund auf aufzubauen. Denn auch Spaziergänger legen Wert auf eine schöne Streckenführung und gute, abwechslungsreiche Wege. Daher wird für das Projekt auch eine Zertifizierung als Premium Spazierwanderweg angestrebt. Diese Klassifizierung wird vom Deutschen Wanderinstitut vergeben und soll eine hohe Qualität auf Spazierwegen sicherstellen. Jedoch muss für das Projektgebiet zunächst in einem ersten Schritt ermittelt werden, was im Bereich Spazierwege möglich ist und welche Investitionen für eine Ausweisung und Beschilderung von Qualitäts-Spazierwegen nötig sind. Dies soll eine Machbarkeitsstudie zeigen, an der sich sechs Anrainerkommunen sowie die beiden Landkreise Günzburg und Neu-Ulm beteiligen.

Projektziele und erwartete Ergebnisse

- Endbericht als Grundlage für eine Entscheidung über die Ausweisung und Beschilderung von Spazierwegen im Roggenburger Forst

- Grobplanung mit ersten Vorschlägen zu möglichen Trassenführungen

- Kostenabschätzung für die Umsetzungsphase

- Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit

Konkrete Maßnahmen im Projekt

Beauftragung eines Fachbüros mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie im Untersuchungsgebiet.

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft

 

Natur und Mensch Oberroth

Daten & Fakten

Träger:

Gemeinde Oberroth

LAG:

Regionalentwicklung Landkreis Neu-Ulm

Kosten (brutto):

160.000 €

Kosten (netto)

129.600 €

Förderung (60% der förderfähigen Bruttokosten):

80.000 €

Eigenanteil (brutto):

80.000 €

Projektgebiet:

Gemeinde Oberroth

Umsetzung durch:

Träger

voraussichtliche Laufzeit:

2017 - 2018

LES Handlungsziele:

HZ 1.1.1 / 2.1.1 / 2.1.3 / 2.2.2 / 2.3.1 / 4.2.3

 

Hintergrund:

Die Gemeinde Oberroth liegt am Fluss Roth. Bereits der Umstand, dass der Name des Gewässers in dem Gemeindenamen beinhaltet ist zeigt die aktuelle sowie die historische Bedeutung des Flusses auf. Die Lebens-bedingungen der Gemeindebürger waren und sind auch heute noch teilweise eng mit unserem Fluss Roth verbunden (Hochwassersituation, frühere Wasserversorgung, Waschstelle, Viehtränke usw.). An der vorgesehenen Stelle war zu früheren Zeiten, als noch keine Brücken vorhanden waren, eine Furt über den Fluss Roth.

 

Bereits seit mehreren Jahren sind in unserer Gemeinde Überlegungen zur Anlage einer öffentlichen Freizeitanlage bzw. eines Wasser-Spielplatzes im Ortsbereich vorhanden. In diesem Zusammenhang ging bei der Gemeindeverwaltung im Jahre 2015 auch ein schriftlicher Antrag zur Errichtung eines öffentlichen Kinderspielplatzes ein.

Nach den Vorüberlegungen soll auf der für das Projekt vorgesehenen Wiese an der Roth nicht speziell ein Spielplatz, sondern vielmehr multifunktional ein Generationentreffpunkt mit einer Freizeitanlage (insb. Was-serspiele) mit integrierten Gesundheits- und Erholungsangeboten (Wassertretbecken, Trinkwasserangebot, Sitzmöglichkeiten usw.) auch unter der Berücksichtigung von naturschutzrechtlichen Belangen (Bienen- Insek-tenhotel, Störsteine usw.) geplant bzw. gebaut werden.

Dieser soll für alle Generationen und insbesondere auch für behinderte und ältere Menschen barrierefrei zu-gänglich gemacht werden. Die Anlage soll ein Treffpunkt und eine Erholungsoase für junge und alte Menschen sein. Den Radfahrern und Wanderern, die auf dem nahe gelegenen Radwanderweg (Bayrisch-Schwäbische-Roth und Römerkastell-Runde führen direkt vorbei) unterwegs sind soll hier eine Rastmöglichkeit mit der Möglichkeit zur Erfrischung an der Kneippanlage sowie eine kostenlose Trinkwasserabgabe angeboten werden.

Des Weiteren sollen bei dem Projekt auch sowohl ein pädagogisches Konzept (Erklärung der Wasserkraft bzw. Wasserförderung -Archimedische Schraube- sowie ein Naturschutzkonzept (Bienen- und Insektenhotel, Pflan-zung von Bienenweide usw.) eingebunden werden. Für unsere Grundschüler besteht dann auch die Möglich-keit, den Naturkundeunterricht  in dem geplanten Pavillon abzuhalten.  Auch für die Kindergartenkinder bietet der Platz eine tolle Möglichkeit, die Natur hautnah zu erkunden und sich mit dem Wasser zu beschäftigen.

Problemstellung und Handlungsbedarf

In der Gemeinde Oberroth ist derzeit keine öffentliche Freizeitanlage sowie insbesondere kein barrierefreier Zugang zum Fluß Roth vorhanden. Aufgrund des Umstandes, dass  in Oberroth kein Dorfladen bzw. Kaufhaus vorhanden ist, fehlen auch Treffpunkte mit Sitzgelegenheiten insbesondere für Senioren. Die Errichtung  einer Freizeitanlage an der Roth, welche aufgrund der Lage auch hochwasserbeständig sein sollte, bedeutet auf-grund der vorliegenden Einkommens- und Vermögenssituation für unsere kleine Dorfgemeinde einen hohen finanziellen Aufwand.

Projektziele und erwartete Ergebnisse

Ein Hauptziel des Projekts ist es, die Roth für die Bevölkerung und insbesondere auch für Behinderte und Senioren zugänglich und erlebbar zu machen. Damit wird auch ein neuer Treffpunkt geschaffen, der allem Menschen aus Oberroth zusammen bringt (Jung, Alt, mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund). So werden die Möglichkeiten zur Naherholung in Oberroth und damit verbunden die Lebensqualität gesteigert. Ein Ergebnis, das durch das Projekt erwartet wird, ist demnach die Stärkung der dörflichen Gemeinschaft (Bürgertreffpunkt sowie durch die Beteiligung der Vereine an der Planung sowie am Unterhalt der Anlage (z.B. Kneippanlage, Insektenhotels, etc.)

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, alle Gäste einzuladen Rast zu machen, denn das Gebiet liegt direkt an der neuen Radrundtour „Römerkastellrunde“ und dem Radwanderweg Bayrisch-Schwäbische Rot.  Das Projekt trägt damit gleichzeitig zur Aufwertung eines anderen LEADER-Projekts bei.

Neben den Zielen zur Daseinsvorsorge und Tourismus, spielt im Projekt auch der Bildungsaspekt eine wichtige Rolle. So soll der Platz so gestaltet werden, dass durch ein pädagogisches Konzept eine Wissensvermittlung zu den Themen Wasserkraft (Archimedische Schraube) und Flora & Fauna gegeben ist. Auch eine gesundheitsfördernde Maßnahme (Kneippbecken) ist als Ziel im Projekt enthalten.

Konkrete Maßnahmen im Projekt

- Schaffung von Flachwasserzonen, die als Flutmulden und Erlebniszonen dienen Verlegung des Bachbetts in eine Schleife, um die Fließgeschwindigkeit zu verlangsamen. Die Zugänge zum Wasser werden über Natursteinfelstreppen und eine behindertengerechte Rampe gestaltet werden.

- Anlage eines naturnahen Spielplatzes und eines Wasserspielplatzes (mit Pumpschnecken, Spritze, Archimedischer Schraube, Tretrad, etc….)

- Begehbarmachung des Bachlaufs über Schrittfelsen

Status:

bewilligt, Umsetzung läuft